Sunday, September 13, 2009

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Europe-wide dairy strike: Discard Rather than pay more

European milk strike began in France


The European dairy producers make their threat cut the supply true: According to our colleagues in western and northern France, farmers in Germany, Belgium, Luxembourg and Austria were in action. They demand a minimum price of 35 to 40 cents per liter as a minimum so as not to operate at a loss.
heavy heart has the Breton Pierre Louis Le Cras decided to take this extreme step. Instead of bringing his milk in the office, he has thrown away by hand. He does not even have the feeling of losing a lot. Its production cost is 320 euros per thousand liters, but he can get now for only 270 €. He works about a loss. He regarded the boycott as a last resort, to enforce a reasonable price. He knows that diese Aktion nur dann Erfolg haben kann, wenn die erstens die Konsumenten sich mit den Bauern solidarisieren. Pierre Robert, Landwirt im Departement Tarn, verteilte zusammen mit Kollegen einen Teil der am Morgen gemolkenen frischen Milch in Toulouse vor dem Rathaus an die erfreuten Passanten, denen mit 25 Cents nur den Preis der Plastikflasche berechnet wird. Den Rest seiner täglichen Produktion habe er kurzerhand in die Jauchegrube geleitet. "Wenn es um den Milchpreis geht, reden wir mit Deutschen oder Polen dieselbe Sprache", sagt er in der Hoffnung, dass sich die Milchbauern in den anderen EU-Staaten massiv der Kampfaktion anschliessen.

Der Streik weitete sich am Wochenende bereits auf Belgien und Luxemburg aus. In Bonn schütteten am Freitag German milk producers from 7000 liters to protest about the low prices before the Ministry of Agriculture. A delivery strike would be illegal in Germany, according to court order. In Austria, however, decided the IG's milk, which belong to 4000, about 40,000 producers, a milk supply boycott. Together, in the European Milk Board (EMB) organized dairy farmers bring the EU Agriculture Ministers to give up the liberalization of the dairy market and to guarantee their existence with minimum prices. The EU ministers had one weeks before the majority of the proposals from France, Germany, Austria, Slovenia, Greece, Slovakia and the three Baltic States to restrict the over-production ("Milchschwemme") und zur Stützung der Produzentenpreise abgelehnt.

Noch fehlen in keinen Geschäften die Milchprodukte. Das könnte sich in Frankreich aber in einigen Tagen ändern. Zwischen 25 und 30 Prozent der Milchproduzenten im West- und Norden, die aber fast 60% der Milch produzieren, beteiligen sich laut der Vereinigung der unabhängigen Milchbauern (APLI) am Lieferstopp. "Wir wollen so wenig wie möglich fortwerfen und möglichst viel verschenken oder auf dem Hof zu Käse oder Joghurt verarbeiten", versichert der APLI-Vorsitzender Pascal Massol. Ihm geht es um die Unterstützung der Verbraucher, die trotzdem nicht weniger bezahlen: "Die Milch verlässt den Hof für 27 Cents pro Liter, im Geschäft aber bezahlen die Kunden 1,50 Euro." Um überleben zu können, müssten die Produzenten im Minimum 35 bis 40 Cents pro Liter bekommen. Schuld an der Misere der Milchbauern sind laut Massol auch die übertriebenen Gewinnmargen des Zwischenhandels und der Einkaufszentralen.

Die Bilder der vorsätzlich verschütteten Milch seien schockierend und kontraproduktiv, meint Jean-Michel Lemetayer, er ist Vorsitzender des grössten Bauernverbands FNSEA und selber auch Milchbauer. Er bezeichnet den Streik des Konkurrenzverbands APLI aber als unverantwortlich. Die FNSEA hat in Frankreich viel Einfluss und gilt als sehr regierungsnah. Die frei schwankenden Preise für Milch, übrigens aber auch für Früchte und Gemüse or meat, were really for the European producers "unbearable" or even a "disaster," he sighs. However, as he will cause a shift in opinion in Brussels, does not reveal Bauer Boss Lemetayer. He was still hoping for the realization of agricultural ministers discuss from Sunday to Tuesday of Växjö, Sweden at an informal meeting on the implications of climate change.

Rudolf Balmer, Paris 13.09.2009

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